Energie-Spartipps

Energieeffiziente Produkte, Anlagen und ein regelmässiger Unterhalt tragen einen wesentlichen Teil bei, um unseren Energiebedarf zu senken.
Dies alleine reicht aber noch nicht!
Unser persönliches Empfinden zum Thema Energiesparen muss ebenfalls im täglichen Leben sensibilisiert und umgesetzt werden.
Vielfach sind es nur kleine geänderte Gewohnheiten, welche es braucht um einen grossen Nutzen zu erzielen.

Tipp Nr. 1 Hände waschen
Wenn der Wasserhahn auf lauwarmer (Mittelstellung) oder sogar auf warmer Position geöffnet wird, strömt in den ersten Sekunden kaltes Wasser, weil sich das Wasser in der Leitung abgekühlt hat. In dieser kurzen Zeit waschen wir in der Regel die Hände.
Dieses kalte Wasser wird aber von Ihrem Boiler bezogen, welcher diese Menge später wieder aufheizen muss!
Hinweis:

  • Stellen Sie den Wasserhahn dauernd auf die kalte Position. So fliesst nur Wasser von der Kaltwasserleitung und nicht von der Warmwasserleitung (Boiler).

Tipp Nr. 2 Erneuerung der Heizungsanlage
Investieren Sie Ihr Geld in eine neue Heizung.
Wenn Sie Ihre alte Öl- oder Gasheizung durch eine Wärmepumpenheizung ersetzen, sparen Sie bis zu 70% an jährlichen Energiekosten!
Hinweis:

  • Diese Einsparung entspricht einem Zins von ca. 6% zu Ihrem investierten Kapital. Auf dem Kapitalmarkt erhalten Sie nicht so gute Konditionen. Zudem erfährt Ihre Liegenschaft einen Mehrwert und ist zu einem weiteren Teil energetisch umweltgerecht saniert. Eine Unabhängigkeit von politisch einflussbaren Energiequellen ist ebenfalls garantiert.

Tipp Nr. 3 Warmwasser
Im Durchschnitt verbraucht jede Person pro Tag zwischen 40 – 70 Liter warmes Wasser à 60 Grad. Dieses muss dafür aufgeheizt werden. Eine regelmässige Kontrolle und Wartung Ihrer Warmwasser-Anlage verlängert die Lebensdauer und spart Energie bei der täglichen Aufheizung des Warmwassers.
Hinweis:

  • Ersatz eines Elektroboilers durch einen Wärmepumpenboiler. So sparen Sie bis 75% Energiekosten im Jahr.
  • Die periodische Entkalkung Ihres Boilers verlängert die Lebensdauer und spart Energie bei der täglichen Aufheizung des Warmwassers. Versuche haben gezeigt, dass 1 mm Kalk auf dem Heizelement ein höherer Energiebedarf von 10% zur Folge hat.
  • Die Warmwassertemperatur sollte zwischen 55 – 60 Grad liegen. Zu hohe Temperaturen erhöhen die Verkalkung des Boilers und verbrauchen unnötig viel Energie.
  • Eine Zirkulationspumpe oder Rohrbegleitheizung sollte nicht während 24h betrieben werden. Mittels einer Zeitschaltuhr oder einer bedarfsabhängigen Steuerung kann viel Energie gespart werden.

Tipp Nr. 4 Wartung der Heizungsanlage
Einer der grössten Energieverbraucher einer Liegenschaft ist die Heizung. Eine optimale Einstellung und korrekte Wartung kann daher die Kosten erheblich reduzieren.
Hinweis:

  • Heizgrenze der Anlage sollte möglichst tief sein (max. 16°C). Ein manuelles, frühzeitiges Ausschalten der Heizung reduziert die Betriebsstunden und verlängert die Lebensdauer.
  • Die Heizkurve der Heizanlage sollte ebenfalls möglichst tief eingestellt werden, so dass bei geöffneten Thermostatventilen oder Thermostaten die gewünschte Zimmertemperatur erreicht werden kann.
  • Eine regelmässige Kontrolle der Thermostaten oder Thermostatventilen auf deren Funktionstüchtigkeit verhindert eine allfällig überhöhte Zimmertemperatur und spart Energie.
  • Der Fülldruck der Heizungsanlage sollte regelmässig geprüft werden, um allfällige Wasserverluste schnell zu bemerken. Nach dem Nachfüllen von Wasser muss die Anlage entlüftet werden.
  • Bei Beginn des Heizbetriebs lohnt sich eine Kontrolle der Heizungs-Umwälzpumpe um festzustellen, ob diese läuft. Bei einem Defekt lohnt sich der Ersatz durch ein effizientes Modell.